Angebote

Organisatorisches

 

liegt eine Heilmittelverordnung (Rezept / Muster 14 für Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen) vor, werden Behandlungen durchgeführt, verschiedene Fachärzte können Verordnungen ausstellen:
 
  • Stimmstörungen (i.d.R. vom HNO-Arzt)
  • Sprachauffälligkeiten bei Kindern, SEV (Sprachentwicklungsstörungen), Dyslalien (Artikulationsstörungen) auch vom Kinderarzt
  • Myofunktionelle Störungen (Kau- und Schluckstörung; Störungen im Bewegungsablauf von Lippen und Zunge, verbunden mit Zahnstellungsanomalien) vom Zahnarzt bzw. Kieferorthopäden
  • Sprach-, Sprech-, Stimmstörungen nach Hirnschädigung, verursacht durch Schlaganfall, Unfall, neurologische Erkrankungen u.a., i.d.R. diagnostiziert und überwiesen durch Neurologen (später z.B. auch durch Hausarzt)

 

Nach der Rezeptausstellung erfolgt die telefonische Terminvereinbarung (i.d.R. nach einer Woche!). Es existieren praktisch keine Wartezeiten. Die Dauer der Behandlung pro Einheit beträgt 45 Minuten. Müssen Termine abgesagt werden, sollte das binnen 24 Stunden geschehen. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, Zuzahlung zu leisten, außer bei einer Zuzahlungsbefreiung. Kinder und Jugendliche bis zum 18 Lebensjahr gelten als zuzahlungsbefreit!

 

 

Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen im Bereich Logopädie (Kinder, Jugendliche, Erwachsene):

es wird untersucht, beraten, informiert und behandelt bei:

  • Störungen der Stimme:
    • organisch bedingt
    • funktionell bedingt
    • psychogen bedingt
    • bei Transsexualität
  • Störungen der Sprache:
    • vor Abschluss der Sprachentwicklung
    • nach Abschluss der Sprachentwicklung
    • Störungen der auditiven Wahrnehmung
    • Störungen der Artikulation (Dyslalie)
    • Aphasien
    • Dysphasien
    • Störungen der Sprechmotorik
    • Dysarthrien
    • Dysarthrophonien
    • Sprechapraxien
  • Störungen des Redeflusses:
    • Stottern
    • Poltern
  • Störungen des Schluckaktes:
    • Dysphagien (nach zentraler Schädigung)
    • Schädigungen im Kopf-Hals-Bereich
  • Myofunktionelle Störungen:
    • Kau- und Schluckstörungen
    • Störungen im Bewegungsablauf von Lippen und Zunge (Therapie kann im Zusammenhang mit kieferorthopädischen Behandlungen und Artikulationsstörungen erforderlich sein)
  • Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) / Legasthenie:
    • als Folge einer Sprachentwicklungsstörung
    • bei verkürzter Hörgedächnisspanne etc.

 

Falls Sie weitere Fragen haben, rufen Sie bitte an!

 

 

Therapieansatz

 

Beeinträchtigungen der Stimme, des Sprechens, der Sprache oder des Hörens, können von existenzieller Bedeutung sein. Nicht selten kommt es vor, dass betroffene Menschen ausgegrenzt bzw. benachteiligt (z.B. in der Berufswahl), im schlimmsten Fall sogar sozial isoliert werden.
Ein Therapieansatz, der die ganzheitliche Entfaltung der verschiedenen Aspekte des Menschen und der daraus resultierenden Entwicklung der Stimme bzw. Sprache berücksichtigt, erwies sich in meiner Arbeit als hilfreich.
Gesamtheitliches Stimmbildungs- bzw. Sprachbildungssystem meint sämtliche Aspekte der menschlichen Natur: den körperlichen, den geistigen und den emotionalen!

 

Je nach Ausgangssituation, werden Atem-, Entspannungs-, Stimmfunktions- bzw. sprechsprachliche Übungsfolgen angeboten, die es ermöglichen, das eigene Potential zu nutzen und zwar in einer angemessenen Umgebung, d.h. in einer Umgebung, die es ermöglicht, zu entspannen oder einfach zur Ruhe zu kommen. Die Erfahrung zeigt, dass genau diese Ruhe im Leben eher als unkreativ angesehen wird, abgelehnt oder gar belächelt wird.

Kreativität braucht Ruhe, Pause, Entspannung - genau hier setzt meine Arbeit an!

Für Eltern bedeutet das, sich aktiv am "Sprachgeschehen" ihrer Kinder zu beteiligen - als eine Art Co-Therapeut, auch im Sinne von "kreative Inseln" schaffen. Wie das geschieht, hängt individuell von jedem Kind ab und wird dementsprechend erarbeitet.

Ziel der sprechbildnerischen sowie stimmbildnerischen Arbeit ist es, die Bewußtheit der eigenen stimmlichen, artikulatorischen und sprechgestalterischen Mittel individuell herauszubilden; dazu gehört die Fähigkeit, stimmliche Mittel, wie Modulationsfähigkeit, Klangfarbenveränderung und Lautstärkevariationen, bewußt für eine Kommunikationsabsicht anzuwenden.
Insbesondere für angehende Sprechberufe, wie z.B. LehramtstudentInnen oder Berufsgruppen, die sich verstärkt in der Öffentlichkeit der gesprochenen Sprache bedienen, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, sich nicht nur mit den stimmlichen Mitteln vertraut zu machen, sondern auch mit den Regeln der Standartaussprache, um somit über das Beherrschen mehrerer artikulatorischer Formstufen, die eigene kommunikative Handlungskompetenz zu erweitern.
Im Rahmen dessen, besteht eine Zusammenarbeit mit dem Fachbereich
Sprecherziehung der Universität Leipzig.

Natürlich gehört zur Arbeit auch die Vermittlung zu Selbsthilfegruppen (
Stotterer, Aphasiker, etc.), sowie das Erstellen von Gutachten (für Berentung, evtl. Erwerbsunfähigkeit, Kursangebote etc.).

Meine Arbeit umfasst auch das Begleiten von PraktikantInnen, die dazugehörige Supervision, sowie das Ablegen von Prüfungen in den dafür bereitgestellten Räumen.

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